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Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung

Wie können Berufsbildner und Lernende die neusten Entwicklungen in der KI sinnvoll nutzen? Wie steigern sie Effizienz und ersparen Arbeit? Wie unterstützen sie als Ideengeber die kreative Lösungsfindung auch bei anspruchsvollen Aufgaben? Wo sind Gefahren, die vermieden werden sollten? Roy Franke, Leitung Digital bei der EB Zürich klärt auf.

«Die Entwicklung ist sehr dynamisch, und niemand weiss, wie die Optionen in Zukunft aussehen werden», erklärte Roy Franke. Anhand eines Beispiels machte er deutlich, wie wichtig klare Anweisungen, sogenannte Prompts sind: Sachverhalte, die für Menschen selbstverständlich sind, müssen der KI im Detail beschrieben werden, damit das Resultat Sinn macht. «Es ist unerlässlich, dass die so generierten Texte oder Bilder vom Nutzer verifiziert werden. Die KI hilft, aber man soll unbedingt immer mitdenken!», betonte der Experte. Nicht nur die Bildbearbeitung und das Erstellen von absurden, aber täuschend echten Videos, den Deepfakes, wird praktiziert. Es gibt verschiedenste KI-Tools, meist kostenpflichtig, welche in kürzester Zeit zu einem Thema eine Power Point Präsentation oder ein Mindmap erstellen können.

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Eine Aufgabe sollte möglichst selber, mit eigenem Denkaufwand angegangen werden. Die KI ergänzt und und erweitert mit neuen Ideen und Verknüpfungen

Roy Franke, EB Zürich

KI als Selbstverständlichkeit

Roy Franke plädierte dafür, im Berufsschulunterricht KI zu thematisieren und möglichst zu sinnvollem Einsatz mit gezielter Fragestellung von guter Qualität anzuregen. Nicola Looser erzählte den zahlreichen Anwesenden, wie es im Alltag der Lernenden abläuft. Er ist im dritten Lehrjahr als Mediamatiker bei EB Zürich und hatte als Volksschüler noch nicht mit ChatGPT zu tun wie die aktuellen Oberstufenschüler. Die Anfänge erlebte er erst in der Berufsbildung. Wenn ein Text 30 Seiten umfasst, lässt er sich von KI davon eine Zusammenfassung machen und liest lediglich diese. E-Mails lässt er vorwiegend von KI verfassen und braucht sie auch als Ideengeberin für seine kreativen Arbeiten. Als Gefahren nennt er aus seiner Sicht eine mögliche Abhängigkeit der Nutzer. Gleichzeitig ist für ihn klar, dass KI nicht mehr ignoriert werden kann von Lernenden. Auch Nicola Looser ist sich bewusst, dass Falschinformationen verbreitet werden können, wenn KI nicht kritisch hinterfragt wird, und dass das Thema Datenschutz den nötigen Respekt verlangt. Über den besten Lerneffekt im Umgang mit KI waren sich Roy Franke und Nicola Looser einig: Ein Auftrag sollte möglichst selbst, mit eigenem Denkaufwand erarbeitet und anschliessend mit KI überprüft werden.

Ich nutze KI vor allem als Assistenz zum Zeitsparen und für die Effizienz

Nicola Looser, Lernender

Die Fachveranstaltung in ganzer Länge

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